6. April 2014

DREIZEHN {Foto der Woche}


Im Bus auf den Weg zu meinen Eltern und in ein sonniges Wochenende -
28. März 2014

Ich entdeckte die Spiegelungen und verbrachte die halbe Busfahrt damit  zu fotografieren, die andere Hälfte mit Vorfreude. Dieses Wochenende verbringe ich am Schreibtisch, aber ein wenig draußen war ich schon, nämlich Brötchen holen und wenn die Sonne bleibt, setze ich mich heute Abend noch in eine Kneipe am Hafen.

Die anderen Fotos der Woche sollte ihr euch nicht entgehen lassen! Alle März-Bilder findet ihr hier auf Pinterest, die wunderbaren Fotos von Juli und Fee hier

4. April 2014

März auf instagram & #100happydays

Der März war ein fotolastiger und wunderbar frühlingshafter Monat - genau nach meinem Geschmack! Zwischendurch sogar fast sommerlich, wie wunderbar! Am Freitag holte ich schon alle Sommerkleider aus den Kisten auf meinem Schrank, dort liegen nun die Wollpullis bis Oktober, hoffe ich. Aber zurück zu Blumen, Blogst und meinem März.

Ich liebe Blumen, blauen Himmel und Sonnenschein. Dieses Review wird blümchenlastig! | Das Blogst-BarCamp am 15. März, mein Monatshöhepunkt! (Mein Review dazu findet ihr hier.)


march instagram review herebybike
Meine neuen Nike Air Max Thea. Mögen sich die Geister an ihnen scheiden, aber ich bin verliebt - vor allem darum, weil sie so unfassbar bequem sind. | Gänseblümchen auf dem Rasen meiner Eltern. An dem Wochenende, an dem diese beiden Bilder entstanden, musste ich für meine allerletzte Prüfung in Geschichte lernen. Mittlerweile habe ich sie hinter mir.:)march instagram review herebybikeMeine ersten Tulpen in diesem Jahr. | Eines der "Vegan for fit"-Rezepte, ein sehr leckerer Quinoa-Salat. Das versprochene Review schreibe ich derzeit, kurz nach dem Ende meiner Challenge las ich allerdings etwas, das mich so wütend machte, dass ich erst einmal keine Lust mehr auf das Thema hatte, so gar keine Lust. Mittlerweile habe ich mich beruhigt und werde euch meine Erlebnisse und auch meinen Ärger nicht viel länger vorenthalten.march instagram review herebybikeNoch mehr Essen, yay! Vegane Bananen-Pancakes mit Mango und Blutorangensaft. | & Waffeln mit Kirschen und Sahne - mjam! 
Der letzte Sonntag wieder im Garten meiner Eltern - knipst die Sonne an und ich bin froh!

Meine Eltern, Martin und ich waren am letzten Samstag gemeinsam aus Frühstücken, denn wir bekamen alle einen Gutschein von meiner Oma zu Weihnachten. Frühstücken liebe ich am allermeisten von allen Mahlzeiten, das wisst ihr ja schon. Und gemeinsam mit lieben Menschen noch mehr. | Mein Lesepensum dieses Jahr ist wirklich gut, ich schwelge in Bücherfreuden, hier seht ihr schon Exemplar Nummer zwölf. 


Frühjahrssend in Münster. | Beim Warten auf den Bus, der mich zu meinen Eltern brachte. Mit dabei meine allerliebste Lieblingstasche von aunts & uncles, die Nick. Sie begleitet mich tatsächlich schon seit Weihnachten 2007 beinahe täglich, aber ich denke, für mein Referendariat darf es ein etwas größeres Modell sein, in das verschiedenste Stifte, Folien, Bücher, Pausenbrot und alles andere lebenswichtige hineinpasst. Oder ich zaubere einfach Nick größer, denn er ist mir so ans Herz gewachsen.

Einige der Bilder hier fließen bereits in die #100happydays-Challenge mit ein. Als ich vor über einem Jahr begann, mir Gedanken über das Bloggen und meinen Blog zu machen, notierte ich mir schon früh Wünsche oder Ziele, die ich verwirklichen wollte. Viele schöne Dinge sollten in meine Leben kommen und ich wollte mir Zeit dafür nehmen und mir Mühe mit dem Schönen geben. Ich wollte etwas eigenes erschaffen und mich gut fühlen. Das Wunderbare im Einfachen entdecken. Manchmal verliert man die schönen Dinge aus den Augen, manchmal kommt die Blogmüdigkeit und ich fühle mich gerade in dem Semesterferien manchmal einfach blöd. Ich liebe Pläne und ich liebe feste Tagesabläufe. Je mehr ich zu tun habe, desto mehr schaffe ich. Habe ich gar nichts vor, kann es passieren, dass ich den ganzen Tag nichts Produktives tue für mein Gefühl. Vielleicht lese ich ein Buch oder viele Blogposts oder ich koche etwas Leckeres und natürlich ist all das nicht nichts... aber ich ärgere mich am Abend, dass ich nichts für die Uni getan habe oder mein Zimmer geputzt oder selbst gebloggt oder oder oder. Das ist blöd, vor allem, da meine Masterarbeit bei mir eingezogen ist und endlich meine volle Aufmerksamkeit wünscht. Dann liegt das Referendariat vor mir, auf das ich mich gestern noch freute und das mir heute mit all seinen Ungewissheiten Angst macht. In diese Zeit patzte der #100happydays-Hype, den ich erst skeptisch und mies gelaunt beäugte. Ich bin definitiv nicht jeden Tag happy. Dann fiel mir allerdings auf, dass ich tatsächlich doch auch viele schöne Momente erlebe und es helfen könnte, mir dieser wieder bewusst zu werden. Seit einer Woche bin ich nun happy und erst gestern war der erste Tag, an dem ich so gar nichts fand, dass ich bei instagram posten wollte. Bis ich Johannas Computerkleider entdeckte. Das Fahrrad von toodles noodles passt einfach perfekt zu meinem Blog und mir, erinnert mich an meine Wünsche und alles Gute und schmückt nun meinen Desktop und mein iPhone.

Vielleicht habt ihr ja auch Lust, 100 happy days zu erleben? Dann könnt ihr euch hier registrieren - und vielleicht bekommt man ja wirklich ein Büchlein mit all seinen Fotos, wenn man es geschafft hat, hundert Tagen in Folge etwas Positives abzugewinnen?! Auf jeden Fall sind wir bestimmt ganz stolz, wenn wir es geschafft haben, und hoffentlich ein ganzes Stück glücklicher! Meine Fotos findet ihr übrigens auch unter dem persönlichen Hashtag #100happydaysbybike.

Startet gut ins Wochenende, ihr Lieben!



22. März 2014

ELF {Foto der Woche}

Gestern Abend passierte etwas Tolles mit mir (oder etwas Nerdiges, je nachdem, wie man's nimmt). Ich hatte endlich mein Review zum Blogst-BarCamp geschrieben, für das mir bis dahin noch die Worte gefehlt hatten. Kein Wunder eigentlich, denn am Montag schrieb ich noch eine vierstündige Abschlussklausur in Geschichte und da brauchte ich so viele Worte wie möglich. Kontingent erst mal aufgebraucht.
Nachdem der Post fertig war, las ich all die schönen Blogposts in meinem Reader, die ich in den letzten drei Wochen einfach nicht geschafft hatte, aber noch so gern lesen wollte. Ein Glas Wein dabei, vollkommene Ruhe in der großen Wohnung, da die Mitbewohner auf einem Wochenendtrip und der Freund bei seinen Eltern ist. Ich las, kommentierte, baute zwischendurch eine Kleinigkeit auf dem Blog um (wenn ihr am Postende angekommen seid, fällt es euch vielleicht auf) und als ich damit fertig war, war ich so herrlich tiefenentspannt wie schon lange nicht mehr. Ich fand das Bloggen seit dem ersten Post toll und jedes Mal, wenn ich etwas Neues habe, dass ich euch zeigen möchte, bin ich nach der Veröffentlichung ganz euphorisch und freue mich unfassbar über die Kommentare, die ihr mir schreibt. So ruhig und zufrieden durch meinen Blog zu werden, war allerdings eine ganz tolle neue Erfahrung für mich, die ich so nur von langen Geige Üben früher kannte, als ich noch im Haus meiner Eltern spielte und nicht in ständiger Sorge um sich eventuell gestört fühlende Nachbarn oder Mitbewohner.
So viele Pläne und Lust, sie umzusetzen, besseres Wetter mit mehr Sonne, ein gutes Grundgefühl (dazu bald mehr), Tatendrang!

Und hier noch mein Foto der Woche, wieder frühlingshaft.

Foto der Woche ELF Münster herebybike Spring Frühling13. März 2014 - Frühling im Vordergrund, im Hintergrund unsere Institutsbibliothek, in der ich in der letzten Woche viel Zeit zum Lernen verbrachte.

Die anderen Fotos der Woche sollte ihr euch nicht entgehen lassen! Alle März-Bilder findet ihr hier auf Pinterest, die wunderbaren Fotos von Juli und Fee hier.

21. März 2014

Das erste Blogst-BarCamp {review}

Für die wunderbaren Tage, an denen ich andere Bloggerinnen und Blogger im wahren Leben treffe, habe ich mittlerweile ein Verhaltensmuster entwickelt, dem ich jedes Mal aufs Neue folge, ich kann mir nicht helfen! Am Samstag war ich mal wieder in Köln, um am ersten Blogst-BarCamp teilzunehmen. Gerade war das Blogst-Weh von der Konferenz im November abgeklungen, da stürzte ich mich wieder ins Getümmel, in den riesigen Haufen Glückseligkeit, Input und Spaß - aber gehen wir das Muster mal in Ruhe durch.1. Die Ankündigung: Ich sitze mit Herzklopfen vom Laptop, werde begeistert und hibbelig, checke ein wenig bang meinen Kalender, den Preis und meinen Kontostand. Passt alles?
2. Die Entscheidung: Ist ja klar, Lust habe ich ohnehin, wenn Zeit und Geld auch stimmen, muss ich dabei sein!

3. Die Anmeldung: Mit schwitzigen Fingern jede halbe Sekunde aktualisieren, in Windeseile meine Daten eintippen und dann vor Freude durch die Wohnung hüpfen. (Alternativ bei der Blogst13: keine Karte bekommen, jammern, resignieren und dann doch noch nachrücken, durch die Wohnung hüpfen, bis spät in der Nacht Outfits aussuchen, den Koffer packen und los geht's!)

4. Der Tag: Glückseligkeit, Input, Spaß. Und - schwups! - ist alles schon wieder vorbei! (Mehr Details gibt's gleich.)

5. Danach: Blogst & BloggerInnen-Weh und Überforderung. Ich muss alles erst mal sacken lassen, mache mir eine Million Notizen Sketchnotes (denn wie das geht, lernte ich beim BarCamp), weil mir so viele neue Ideen kommen, und lese derweil die Reviews der anderen TeilnehmerInnen, bei denen entweder alles viiiiel schneller sackt oder die einfach coolere Typen sind als ich und nicht so schnell überfordert. Dann frage ich mich, ob sich ein fünfzigstes Review noch lohnt, weil alles schon mit den schönsten Worten und stimmungsvollsten Bildern beschrieben ist.

6. Das Review: Schreibe ich dann doch, weil es aus mir heraus möchte.

Blogst-BarCamp 2013 Köln review herebybike
BLOGST // die analogen Utensilien, die Kamera macht gerade das Foto // Quasten // bald male ich mir mein Bloglogo selbst!

Ich war also beim allerersten Blogst-BarCamp dabei, als Veranstaltungsform eine Premiere für die Blogst-Organisatorinnen Ricarda und Clara und für mich als Teilnehmerin. BarCamps kannte ich zwar schon vom Hören, Teilnehmerin war ich bis zum letzten Samstag aber noch nie. Ganz kurz: Ein BarCamp ist eine "Unkonferenz", bei der das Programm gemeinsam gestaltet wird. Am Tag selbst stellen alle TeilnehmerInnen, die eine Session leiten möchten, ihre Ideen vor, was auf Interesse stößt, wird in einen Stundenplan übertragen und los geht's! Eine sehr spannende Angelegenheit, bei uns haben sich sogar einige ganz spontan vom BarCamp-Geist mitreißen lassen und völlig ungeplant Sessions gehalten!

Bevor uns die Sessionideen vorgestellt wurden, stellten sich ca. 80 BarCamper (darunter drei Männer) erst einmal selbst mit Namen, Blog und drei Hashtags vor. Meine waren am Samstag #Mädchensachen #ichmachdasjetzteinfach und #yay.
Ich fand es total klasse, hier schon einmal kurz von allen zu hören! Dann ging es an die Planung - einige Sessions fanden so großen Anklang, dass sie zweimal gehalten wurden. Das einzige Manko: Da immer drei bis vier Sessions parallel liefen, musste ich mich entscheiden. Dennoch, fünf Sessions nacheinander brachte ich unter und zwischen den 45-minütigen Einheiten konnte ich mich mit allerlei leckerem Gesponserten stärken und muss nun etwas gestehen: Ich hatte ja den Hype um Kusmi-Tee unter Bloggern für übertrieben gehalten. Aber nein! Ich mag Tee so gern und mir schmeckt auch noch das, was hier in meiner Teebox liegt, aber der BB Detox hat es auf meinen Teethron geschafft!

Mein Tag begann mit Birgit von Garn & mehr, die wunderbare Quasten aus ihrem Bäckergarn mit uns bastelte. Was sie vormachte, sah ganz easy aus, war aber doch etwas schwieriger als gedacht. Gemeinsam schafften wir es aber alle, ein wenig zu quasten, obwohl die Session viel zu schnell um war. Denn Birgit war so nett und hilfsbereit und das gemeinsame Basteln bot mir die tolle Gelegenheit, neue Menschen kennenzulernen. Das war richtig schön.

Danach überraschte mich die unfassbar sympathische Caro von Sodapop mit Tipps zur iPhone-Fotografie. Ich bin noch immer total begeistert, was sie mit ein paar Apps aus ihrem iPhone so herausholt und werde meins nun auch nicht mehr so stiefmütterlich behandeln, wie bisher: "Oh, wie schön, davon hätte ich gern ein Foto. Leider ist die Spiegelreflex zu Hause und ich habe nur das Handy da und das kann keine guten Fotos. Farewell, schönes Motiv!" - diese Zeiten sind vorbei! Natürlich kann die kleine Kamera nicht alles, aber doch viel mehr als ich dachte, supergut und ein wenig beruhigend.

Blogst-BarCamp 2013 Köln review herebybike
Claretti macht sich noch schicker // Block und Stift // erste Sketchnote-Versuche // ein kleines Selfie :)

Nach einer kurzen Mittagspause hatte ich die Freude, noch mehr Fotografie-Wissen präsentiert zu bekommen und zwar von Antonia von Craftifair. Sie gab uns Tipps zu Interior- und Stillfotografie und ich hoffe sehr, dass ich wenigstens das ein oder andere regelmäßig umsetzen werde. Ich war wirklich beeindruckt von den perfekt zueinander stehenden Linien ihrer Bilder oder deren Einpassung in den Goldenen Schnitt.

Danach wurde ich wieder aktiv jenseits des Zuhörens und Mitschreibens und zwar endlich in der Sketchnote-Session von Frau Hölle Tanja, die ich seit der Blogst13 sehnsüchtig erwartet hatte. Sketchnotes sind visuelle Notizen und Tanja vermittelte uns die Basiselemente und zeigte, was man damit alles machen kann: zum Beispiel Fahrräder nur aus Punkten, Kreisen, Linien und Dreiecken! Sketchnoter kann jeder sein und das konnte wir alle durch Tanjas tolle Session erfahren, die netterweise von edding und paperscreen gesponsert wurde. Als ich wieder daheim meine Unimitschriften durchsah, fiel mir sogar auf, dass ich instinktiv schon vorher gesketchnoted hatte, nur mit weniger System. Ich bin aber auch ein sehr visueller Typ und mache mir zum Lernen gern aus meinen Mitschriften und Notizen noch einmal schön geordnete, strukturierte und farblich abgestimmte neue Zusammenschriften. Einfache Stichworte in Times New Roman bleiben im Langeweile-Netz auf halbem Weg zwischen Papier und Hirn hängen.

Zum Abschluss diskutierten wir noch in großer Runde mit Clara und Ricarda über einen möglichen und nötigen Blogger-Kodex, wie ihn die Reiseblogger schon haben. Brauchen wir das? In welchen Bereichen? Wie könnte er als Qualitätsmerkmal genutzt und kommuniziert werden? Soll er kontrolliert werden? Von wem? Oder artet all das in Zickenkrieg aus? Eine Dreiviertelstunde war definitiv viel zu kurz für solch ein riesiges Thema, aber die Diskussion war in jedem Fall sehr interessant und regte alle zum Nachdenken an.

Viel zu schnell war der Tag vorbei, aber zum Glück fuhren noch viele von uns mit in die Wohngemeinschaft, um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Leider schaffte ich es wieder nicht, alle anzusprechen, die ich gern wollte, dieses Mal war ich aber zum Glück höchstens halb so schüchtern wie noch auf der Blogst-Konferenz, es fehlte einfach die Zeit. Und schließlich wollte ich meine wunderbaren neuen Bekanntschaften und die Wiedersehensfreude mit anderen genießen. Nichtsdestotrotz, es war ein fabelhafter Tag in der ecosign-Akademie und ich bin topmotiviert und wunderbar inspiriert für meinen kleinen Blog!

Liebe Ricarda und liebe Clara, euch noch einmal vielen, vielen Dank für die Organisation und auch ein herzliches Dank an die Sponsoren, die uns satt durch den Tag gebracht und uns mit tollen Goodies beglückt haben:


Alles Liebe für euch!