6. August 2014

July on instagram

Heute ohne viele Worte noch ein kleiner instagram-Rückblick meines Lieblingsmonats. Momentan sitze ich auf glühenden Kohlen, denn ab Samstag erwarte ich täglich den Brief mit dem Ort, an dem ich das Referendariat machen werde. Geduld ist nicht meine Stärke, die Bewerbung gefühlt schon hundert Jahre her und leider kann ich die Verteilung gar nicht beeinflussen. Zwar darf man sich vier Städte wünschen, aber die Bewerbung gilt für das gesamte Bundesland - und Nordrhein-Westfalen ist nicht sonderlich klein. Hinzu kommt, dass sich Martin auch beworben hat. Auf das gesamte Bundesland.

July instagram review
das Joggen wieder für mich entdeckt

July instagram review
Flammkuchen & schnelles Trifle

July instagram reviewSchokoladeneis und Vanilleeis mit Sahne, steirischem Kürbiskernöl & Pistazien | selbstgemachtes Pfirsich-Joghurteis mit Johannisbeeren
July instagram review
Beach-Boys in der neuen Deli (das Poster hing in meiner letzten WG!)| Send-Feuerwerk

July instagram review
Joggen & spontanes, ungestyltes Picknick am Aasee

July instagram reviewendlich blogge ich wieder! | Geschenke zum 25.

July instagram review
Martins letzter Tag in Münster: zwischen letztem Putzen und Wohnungsübergabe kurze Mittagspause in der Sonne mit neu entdecktem Lieblingsdöner & Grapefruitlimo

July instagram review
ein Eis mit meiner Mama aus der Lieblingseisdiele | Daumen drücken, dass im August alles gut wird!

27. Juli 2014

Schöne Momente mit lieben Freunden, #100happydays & April/Mai/Juni auf instagram {review part II)

Gestern fuhr ich zu meinen Eltern und das Internet war kaputt. Oh nein! Jetzt funktioniert es wieder. How to repair the internet? Tip No. 387: Mal nachsehen, ob das Stromkabel nicht hinter der massiven Wohnzimmerschrankwand eingeklemmt wird (so eng, dass kein Strom mehr durchpasst und das muss sehr eng sein, mein Physikwissen sagt mir, dass Strom sehr klein ist). Bei Bedarf den Knick wieder gerade biegen und ab zu Facebook und Instagram, um zu schauen, was man Weltbewegendes verpasst hat (genau, eigentlich nichts).

#100happydays instagram review

Da nun das Internet wieder da ist, präsentiere ich euch den zweiten Teil meines Rückblicks zu #100happydays. Wer möchte, schaue sich gern noch einmal
den essenslastigen ersten Teil an. Heute zeige ich euch meine Lieblingsmomente, die mitunter leider nicht von den Lieblingsbildern für die Ewigkeit gebannt wurden.  Die Challenge durchzuhalten fiel mir übrigens an Tagen, an denen ich eher schlecht gelaunt war, leichter, da suchte ich mir etwas Schönes, während ich die wunderbaren Momente weniger oft festhielt und mich sogar abends manchmal ärgerte, dass ich so viel Tolles erlebt, aber kein Bild davon gemacht hatte.

Eine meiner größten Aufgaben für bessere Fotos ist es wohl, Fotos zu machen. Bei kleinen schönen Dingen klappt das schon ganz gut, aber bei großen tollen Momenten, in denen das Herz klopft und ich einfach nur glücklich bin, liegt die Kamera ganz unten in der Tasche und am Ende des großartigen Tages bleiben schon jetzt verblassende Erinnerungen und die Frage, warum habe ich davon keine Fotos gemacht? Ich weiß, live the moment!, aber ich erinnere mich auch Jahre später viel besser an die Tage, deren Fotos ich später noch so oft ansah. Und ich will zweifellos im Moment leben, aber ich will ihn auch bewahren, damit nicht die tollsten Augenblicke meines Lebens nur flüchtig sind, sondern ein kleines momentanes Abbild die Erinnerung daran immer wieder anstößt. Darum weiß ich nun auch noch genau, wie ich mit 11 im Türkeiurlaub ein Foto haben wollte, auf dem ich hochspringe, um danach im Pool zu landen. Der erste Versuch ging daneben, darum habe ich auf dem gelungenen Bild nasses Haar.

#100happydays instagram review


Manchmal sind Momente schwer zu bannen. Wie der am zehnten Tag. Samstagnachmittag, mein Freund G. und ich schreiben Quatsch im Facebook-Chat, bis ich merke, dass ich noch einkaufen muss, um einen sehr verspäteten Geburtstagskuchen für Martin zu backen. G. brauchte auch noch Essen und so verabredeten wir uns zum gemeinsamen Schlendern durch die Supermarktregale. Im Gespräch vertieft unterhielten wir uns bestimmt noch über eine Stunde an der Straßenecke, in die er einbiegen musste, dann gingen wir zu ihm Kaffeetrinken und redeten weiter über alles mögliche - und als ich am frühen Abend nach Hause kam, zog ich eine dunkelviolette Tropfspur von den mittlerweile aufgetauten Blaubeeren für Martins Blueberrycheesecake hinter mir her. Supernachmittag, fotografiert habe ich nichts davon (wobei die Tropfspur im Treppenhaus was hergemacht hätte). Darum erinnert mich nur der blaubeerige Fleck auf meinen Turnschuhen sichtbar daran.



#100happydays instagram review


Meine Lieblingsmomente sind aber dennoch die, die ich mit meinen Freunden oder meiner Familie erlebte. Ich bin wirklich froh, mit so wunderbaren Menschen verwandt zu sein! Gerade gestern noch trafen wir uns zum Geburtstag meiner Tante, zu dem fast die ganze Familie zusammenkam und wir verbrachten miteinander einen schön gemütlichen Abend in guter Stimmung.

Und meine Freunde sind ja ohnehin großartig. So schön, dass wir uns alle in Münster gefunden haben und so schade, dass wir bald nicht mehr alle gemeinsam in einer Stadt wohnen und es nachmittags oft nur eine Frage der Zeit ist, bis jemand fragt, wer Kaffeetrinken will. Ich mal' eure Namen mit Herzchen in mein Adressbuch und bestehe auf Nichtvergessen und vielen Wiedersehenstreffen! Und meine lieben Freunde, die nicht in Münster sind - ich weiß, wir sehen uns selten, aber wenn wir uns sehen, dann ist vielleicht Zeit vergangen, aber es fühlt sich immer noch passend an und das macht mich so froh!

#100happydays instagram review
Ansonsten kam mir, wie bei allem, was ich tue, das zunehmend wärmere Wetter, viele Sonnenstunden und lange Tage entgegen. Ich sollte meine Launen nicht zu sehr vom Wetter abhängig machen, solange ich nicht an einem 360-Sonnentage-im-Jahr-Ort lebe, aber ich kann mir nicht helfen. So bald es wärmer wird, blühe ich auf. Schwitzen ist okee, dann trinke ich eben das doppelte und mache mir leckeren Eistee, jeden Tag Eis ist okee, Hitzefrei ist super und überhaupt! Sommer!

Einhundert Tage am Stück etwas zu finden, das den Tag zu einem guten Tag macht, war eine gute Erfahrung. Macht das ruhig mal, es muss ja nicht im Internet landen. Ihr werdet jeden Tag etwas finden, selbst wenn ihr im Akkord eure Abschlussarbeit schreibt und es zwischendurch regnet. Und dann könnt ihr euch einhundert tolle Momente immer wieder ansehen und euch darüber freuen. Aber um ehrlich zu sein war ich nach der Challenge auch froh, dass ich nicht  mehr jeden Tag wie ein Luchs aufpassen muss, um den potenziell besten und fotografierbarsten Moment nicht zu verpassen. Und damit bin ich dann wieder bei live the moment - habt einen schönen Sonntag!


#100happydays instagram review

25. Juli 2014

Zum Geburtstag wünsche ich mir...

Olympus Om-D E-M10 Apple iPad mini Casio Damenuhr gold mit schwarz Present&Correct Homework Pencil Case auntsanduncles Schultasche Clark Siena JoTotes Kameratasche Adobe Photoshop Elements 12 Blog Design Love 2.0 e-course by A Beautiful Mess A Beautiful Mess Photo Idea Book Ordentlich Kochen! Pandora Charms Pelikan Edelstein Tinte des Jahres Tassen von Ahoimarie Tassen von Kopjes Tassen von Marimekko

Gestern rief mich meine Mama an und fragte, was ich mir zu meinem Geburtstag am Dienstag wünsche. Daher weiß ich, dass ein Wunschzettel vier Tage vor dem großen Tag keinesfalls zu spät ist. Nur Martin hat sein Geschenk schon seit hundert Jahren - er kann also entspannt die Füße hochlegen, sich auf die 50er-Jahre-Mottoparty freuen und sein Outfit zusammenstellen.

Seit ein paar Jahren wünsche ich mir eigentlich gar nichts mehr so brennend wie früher als Kind. Das wichtigste sind mir die Wünsche 1 & 2 und die kann man nicht mit Geld kaufen: Meiner Familie und meinen Freunden soll es gut gehen und außerdem wünsche ich mir sehr, dass Martin und ich zum Referendariat in die gleiche Stadt kommen. Zeug ist einfach nicht so wichtig wie Zufriedenheit und Gesundheit. Von meinen Freunden wünschte ich mir darum als allererstes, dass sie zu meiner Party kommen, sich beim Motto ins Zeug legen und mich nicht vergessen, wenn ich in eine andere Stadt gezogen bin.

Weil ich aber selbst gern beschenke und auch ganz gern eine kleine Überraschung auspacke, habe ich aufgemalt, was ich gern hätte, sehr große und kleine Wünsche, unbezahlbare, teure und günstige. Viele der Bilder könnt ihr sogar anklicken, um zu sehen, was sich genau dahinter verbirgt. Ein bisschen Technik ist dabei, zum Beispiel die hippe Uhr von Casio (5), eine Systemkamera (3) oder ein iPad (4) - was findet ihr eigentlich besser, das iPad mini oder das iPad Air? Und für das neue Bloglayout habe ich noch zwei nerdige Wünsche (9 & 10). Eine neue Kameratasche wäre sehr schön (8). Für meinen Start ins Lehrerinnenleben brauche ich eine große Tasche (7), ein neues Etui (6 - hier kann man sogar die Initialen einprägen lassen!) und natürlich rote Tinte (15) - als hätte Pelikan es geahnt! Ich möchte natürlich nicht immer mit rot schreiben, darum halte ich auch nach einem neuen Füller Ausschau, habe aber noch nicht den richtigen gefunden und die Lamy-Füller verschmieren mir immer die komplette rechte Hand. Wir passen wohl ergonomisch einfach nicht zusammen. Am liebsten würde ich mir ganz viele Wohnaccessoires wünschen, aber da ich noch nicht einmal meine neue Stadt kenne, halte ich mich damit zurück. Ein paar Becherchen mehr stören aber beim Umzug bestimmt nicht und ich werde ganz sicher überall Tee trinken (17, 18 & 19 - von Marimekko mag ich übrigens alle außer denen mit den großen bunten Blumen). Bücher gehen immer (11 & 12) und Schmuck ja auch (13). Mein Pandora-Armband trage ich am Dienstag seit genau sieben Jahren und die Anhänger erinnern mich an viele große und kleine Erlebnisse, an geglückte und abgebrochene Pläne. Eine Erinnerung an Münster würde ihm gut stehen, vielleicht ein Flamingo? Auch ein zierliches, schlichtes Armband wäre schön, mit dem Infinity-Symbol oder etwas anderem, aber das Internet enttäuscht mich und spuckt kein schönes Bild aus. Wenn ihr Inspiration habt, dann immer her damit! Hach, Vorfreude ist so wunderschön, darum mache ich mich nun wieder an die Partyplanung! Habt einen guten Start ins Wochenende!

22. Juli 2014

#100happydays & April/Mai/Juni auf instagram {review part I}

#100happydays instagram review
Auf der Suche nach den schönen Dingen im Leben bei gleichzeitiger Masterarbeitspanik - das waren meine letzten Wochen. Die Arbeit ist abgegeben, mittlerweile arbeite ich an den allerletzten Texten für mein Studium und trotz Stress habe ich #100happydays erlebt. (Meine Gedanken zum Beginn der Challenge findet ihr unter #100happydays.)

#100happydays instagram review


Ich glaube, der Zeitpunkt, zu dem ich mich auf die Suche nach Frohsinn machte, war genau richtig für mich. Je stressiger es wird, desto besser verstehe ich mich aufs Schwarzsehen, dabei gibt es doch jeden Tag etwas Wunderbares - und sei es nur, dass der Tag endlich vorbei ist und man nach nur einer Nacht eine neue Chance auf einen guten Tag bekommt.

#100happydays instagram reviewGefühlt bestanden meine Tage nur aus Schreibtisch, Essen und Schlafen und tatsächlich war die Aussicht auf ein leckeres Mittagessen mit Martin oft mein Tageshighlight. Darum war ich ein wenig in Sorge, dass ich euch sechzig ungestylte Foodfotos, davon 25 mit Spaghetti Bolognese zeigen muss. (Dann hätte ich die Challenge hier auf dem Blog wohl klammheimlich unter den Tisch fallen lassen, haha!) Tatsächlich war dem aber gar nicht so, ich erlebte scheinbar ganz schön viel Tolles, was mir erst richtig bewusst wurde, als ich die Fotos insgesamt sichtete und bearbeitete.
#100happydays instagram review
Ich schaffte es sogar, abends einige Bücher zur Entspannung zu lesen, was mich wirklich freut. Zwischenzeitlich war mir im Studium das private Lesevergnügen abhanden gekommen. In meinen Fächern liest man so viel, dass ich anfangs jenseits davon einfach keine Buchstaben mehr sehen wollte. Mittlerweile bin ich aber wieder gefesselt vom geschriebenen Wort und freue mich auf all die Bücher, die ich in diesem Jahr noch lesen werde.
#100happydays instagram reviewEinhundert Bilder und Erlebnisse zu sortieren und mich zu erinnern war wunderschön für mich, es dauerte aber auch viel länger, als ich anfangs annahm. So schade, dass ich nicht zu jedem Bild die Geschichte schreiben kann, die dahintersteckt! Und als alle beschriftet waren, fiel mir erst auf, dass sie ja hier auf dem Blog so groß zu sehen sein sollten, dass ihr noch lesen könnt, was mich froh machte. Darum gibt es zwei Posts zu dieser Challenge, einen heute und einen in den folgenden Tagen mit mehr Gedanken zum Glück und meinen Lieblingserlebnissen. Anfang August mache ich dann mit meinem gewohnten instagram-Monatsrückblick weiter.Eine Sache fehlte mir während der Masterarbeitsphase allerdings zu meinem Glück und das war das Bloggen hier auf herebybike und eure Reaktionen. Während ich arbeitete, spürte ich das nicht so sehr, mein Kopf war ganz damit beschäftigt, fertig zu werden und möglichst Gutes zu schreiben. Oft dachte ich daran, was ich nach der Arbeit bloggen würde, aber erst als ich begann, mir wieder wirklich neue Posts zu überlegen, als ich die Bilder bearbeitete, merkte ich, dass ich endlich wieder bei meinem schönsten Hobby angekommen bin. So schnell gibt es also keine Pause mehr von mir!
#100happydays instagram review