31. August 2014

lifelifelife & August on instagram

Schon seit 10 Tagen ist mein iPhone in Reparatur! Drückt mir die Daumen, dass ich es in der kommenden Woche zurückbekomme, denn ein wenig vermisse ich es schon. Aber keine Angst, es hat nichts Schlimmes, nur die Standby-Taste ist kaputt und Apple repariert sie kostenlos bei bestimmten Modellen. Den Akku übrigens auch, schaut mal nach, vielleicht passt euer iPhone 5 auch in eines der Austauschprogramme.
Meine liebe Mama hat mir für die Zeit ihr Smartphone geliehen, damit ich weiterhin dem Freund SMS schreiben kann, aber für das Windows-Phone gibt es leider nicht all meine Lieblingsapps und außerdem sehen sie ganz anders aus, sodass ich mich ein wenig in die Handhabung reinfuchsen musste. Doch obwohl ich eine Lanze für das iPhone breche, insbesondere wegen seiner absolut tollen Kamera, die großartige Schnappschüsse vom Alltag knipst, komme ich ins Grübeln, wenn ich sehe, dass ein Telefon, das nur einen Bruchteil vom iPhone kostet, fast genauso schnell ist, sich zwar anders, aber nicht weniger benutzerfreundlich und intuitiv bedienen lässt und mir an kleinen Punkten sogar ein wenig besser gefällt. Ich bin vom Lumia 520 wirklich positiv überrascht, denn ich hatte in meiner kleinen Apfelwelt damit gerechnet, dass es mich zur Weißglut treiben wird. Tat es bisher nicht. Das einzige, was mich sehr stört, ist, dass das Touchdisplay nicht so empfindlich reagiert.
Aber auch meine Mama freut sich darauf, ihr Telefon zurückzubekommen und ich mich darauf, alle Apps und Kontakte wieder digital und nicht vollkommen oldschool im Notizbuch dabeizuhaben - die Kontakte, nicht die Apps, da habe ich mir allerdings auch analog weitergeholfen und auf Bahnfahrten ganz viel gelesen anstatt Twodots zu daddeln.


Geburtstagsblumen | die Hochfrisur für meine 50s-Party geübt, am Abend selbst war der Beehive aber noch größer!


die August-Ausgabe der Couch zweimal für kaufenswert gehalten & einmal verschenkt | Hipness antrinken für Wohnungsbesichtigungen



Im August war ich viel unterwegs, denn wenn nichts Schlimmes mehr passiert (und das hoffe ich von ganzem Herzen!), werde ich im November mein Referendariat in Essen antreten und suche gerade meine erste eigene Wohnung nach sechs Jahren WG-Leben. Es bricht also der vorerst letzte Monat in Münster an und ob ich jemals wieder hier leben werde, weiß ich nicht. Ein so seltsames Gefühl, dass ich diese Stadt, die für mich Heimat geworden ist und immer gut zu mir war, einfach so verlasse, um mich in eine neue Stadt zu stürzen, die ich nicht  einmal sonderlich gut kenne.





Die Momente, in denen ich schrecklich traurig bin, wechseln sich mit abenteuerlustigen ab, in denen ich durch mein Zimmer tanzen muss, weil ich nicht weiß, wohin mit meiner Vorfreude auf all das Neue, das mich erwartet! Vor allem freue ich mich momentan darauf, dass dann endlich das Warten auf die Entscheidungen anderer ein Ende hat. Die Schule, an der ich unterrichten werde, wird mir wohl erst im Oktober mitgeteilt und beim Freund ist es ähnlich, sodass wir noch immer ein wenig in der Schwebe hängen. Und mich zermürbt das mittlerweile doch. Dabei will ich mich nur freuen! Ich will meine zukünftige Wohnung einrichten, neue Wege erkunden, neue Cafés kennenlernen, noch so oft es geht die ausgetretenen Pfade beschreiten und mich auf die Schule freuen, die die erste sein wird, an der ich mein Berufsleben so richtig starte!


So wie hier im Schichtbetrieb in Essen. Auf das der September ein besonders großartiger wird! Hallo September, hallo Herbst!

27. August 2014

Der grüne Daumen {Lomography}

Ich weiß noch ganz genau, wann ich bewusst Blogs als etwas Tolles wahrnahm: Es war im Frühsommer 2012, als ich im Internet Lomokameras ansah anstatt meine Bachelorarbeit zu schreiben. Dabei stieß ich auf Fees Blog und schon war ich gefangen in der Blogosphäre. Zum Glück! Dafür nehmen Lomo-Fotos auf meinem Blog viel zu wenig Platz ein, finde ich. Als Fee zu einer Lomo-Challenge aufrief, war ich direkt mit von der Partie und verbrachte vor zwei Wochen mehrere Stunden im botanischen Garten in Münster und verknipste drei Filme zum Thema Der grüne Daumen. Es kamen so viele tolle Bilder dabei herum, dass ich mich kaum entscheiden konnte, welche ich zeigen möchte. Darum kommen hier erst einmal die allerallerschönsten, wenn ihr mögt, zeige ich euch aber auch gern noch ein paar andere Bilder und erzähle euch von dem großartigen Garten.




6. August 2014

July on instagram

Heute ohne viele Worte noch ein kleiner instagram-Rückblick meines Lieblingsmonats. Momentan sitze ich auf glühenden Kohlen, denn ab Samstag erwarte ich täglich den Brief mit dem Ort, an dem ich das Referendariat machen werde. Geduld ist nicht meine Stärke, die Bewerbung gefühlt schon hundert Jahre her und leider kann ich die Verteilung gar nicht beeinflussen. Zwar darf man sich vier Städte wünschen, aber die Bewerbung gilt für das gesamte Bundesland - und Nordrhein-Westfalen ist nicht sonderlich klein. Hinzu kommt, dass sich Martin auch beworben hat. Auf das gesamte Bundesland.

July instagram review
das Joggen wieder für mich entdeckt

July instagram review
Flammkuchen & schnelles Trifle

July instagram reviewSchokoladeneis und Vanilleeis mit Sahne, steirischem Kürbiskernöl & Pistazien | selbstgemachtes Pfirsich-Joghurteis mit Johannisbeeren
July instagram review
Beach-Boys in der neuen Deli (das Poster hing in meiner letzten WG!)| Send-Feuerwerk

July instagram review
Joggen & spontanes, ungestyltes Picknick am Aasee

July instagram reviewendlich blogge ich wieder! | Geschenke zum 25.

July instagram review
Martins letzter Tag in Münster: zwischen letztem Putzen und Wohnungsübergabe kurze Mittagspause in der Sonne mit neu entdecktem Lieblingsdöner & Grapefruitlimo

July instagram review
ein Eis mit meiner Mama aus der Lieblingseisdiele | Daumen drücken, dass im August alles gut wird!

27. Juli 2014

Schöne Momente mit lieben Freunden, #100happydays & April/Mai/Juni auf instagram {review part II)

Gestern fuhr ich zu meinen Eltern und das Internet war kaputt. Oh nein! Jetzt funktioniert es wieder. How to repair the internet? Tip No. 387: Mal nachsehen, ob das Stromkabel nicht hinter der massiven Wohnzimmerschrankwand eingeklemmt wird (so eng, dass kein Strom mehr durchpasst und das muss sehr eng sein, mein Physikwissen sagt mir, dass Strom sehr klein ist). Bei Bedarf den Knick wieder gerade biegen und ab zu Facebook und Instagram, um zu schauen, was man Weltbewegendes verpasst hat (genau, eigentlich nichts).

#100happydays instagram review

Da nun das Internet wieder da ist, präsentiere ich euch den zweiten Teil meines Rückblicks zu #100happydays. Wer möchte, schaue sich gern noch einmal
den essenslastigen ersten Teil an. Heute zeige ich euch meine Lieblingsmomente, die mitunter leider nicht von den Lieblingsbildern für die Ewigkeit gebannt wurden.  Die Challenge durchzuhalten fiel mir übrigens an Tagen, an denen ich eher schlecht gelaunt war, leichter, da suchte ich mir etwas Schönes, während ich die wunderbaren Momente weniger oft festhielt und mich sogar abends manchmal ärgerte, dass ich so viel Tolles erlebt, aber kein Bild davon gemacht hatte.

Eine meiner größten Aufgaben für bessere Fotos ist es wohl, Fotos zu machen. Bei kleinen schönen Dingen klappt das schon ganz gut, aber bei großen tollen Momenten, in denen das Herz klopft und ich einfach nur glücklich bin, liegt die Kamera ganz unten in der Tasche und am Ende des großartigen Tages bleiben schon jetzt verblassende Erinnerungen und die Frage, warum habe ich davon keine Fotos gemacht? Ich weiß, live the moment!, aber ich erinnere mich auch Jahre später viel besser an die Tage, deren Fotos ich später noch so oft ansah. Und ich will zweifellos im Moment leben, aber ich will ihn auch bewahren, damit nicht die tollsten Augenblicke meines Lebens nur flüchtig sind, sondern ein kleines momentanes Abbild die Erinnerung daran immer wieder anstößt. Darum weiß ich nun auch noch genau, wie ich mit 11 im Türkeiurlaub ein Foto haben wollte, auf dem ich hochspringe, um danach im Pool zu landen. Der erste Versuch ging daneben, darum habe ich auf dem gelungenen Bild nasses Haar.

#100happydays instagram review


Manchmal sind Momente schwer zu bannen. Wie der am zehnten Tag. Samstagnachmittag, mein Freund G. und ich schreiben Quatsch im Facebook-Chat, bis ich merke, dass ich noch einkaufen muss, um einen sehr verspäteten Geburtstagskuchen für Martin zu backen. G. brauchte auch noch Essen und so verabredeten wir uns zum gemeinsamen Schlendern durch die Supermarktregale. Im Gespräch vertieft unterhielten wir uns bestimmt noch über eine Stunde an der Straßenecke, in die er einbiegen musste, dann gingen wir zu ihm Kaffeetrinken und redeten weiter über alles mögliche - und als ich am frühen Abend nach Hause kam, zog ich eine dunkelviolette Tropfspur von den mittlerweile aufgetauten Blaubeeren für Martins Blueberrycheesecake hinter mir her. Supernachmittag, fotografiert habe ich nichts davon (wobei die Tropfspur im Treppenhaus was hergemacht hätte). Darum erinnert mich nur der blaubeerige Fleck auf meinen Turnschuhen sichtbar daran.



#100happydays instagram review


Meine Lieblingsmomente sind aber dennoch die, die ich mit meinen Freunden oder meiner Familie erlebte. Ich bin wirklich froh, mit so wunderbaren Menschen verwandt zu sein! Gerade gestern noch trafen wir uns zum Geburtstag meiner Tante, zu dem fast die ganze Familie zusammenkam und wir verbrachten miteinander einen schön gemütlichen Abend in guter Stimmung.

Und meine Freunde sind ja ohnehin großartig. So schön, dass wir uns alle in Münster gefunden haben und so schade, dass wir bald nicht mehr alle gemeinsam in einer Stadt wohnen und es nachmittags oft nur eine Frage der Zeit ist, bis jemand fragt, wer Kaffeetrinken will. Ich mal' eure Namen mit Herzchen in mein Adressbuch und bestehe auf Nichtvergessen und vielen Wiedersehenstreffen! Und meine lieben Freunde, die nicht in Münster sind - ich weiß, wir sehen uns selten, aber wenn wir uns sehen, dann ist vielleicht Zeit vergangen, aber es fühlt sich immer noch passend an und das macht mich so froh!

#100happydays instagram review
Ansonsten kam mir, wie bei allem, was ich tue, das zunehmend wärmere Wetter, viele Sonnenstunden und lange Tage entgegen. Ich sollte meine Launen nicht zu sehr vom Wetter abhängig machen, solange ich nicht an einem 360-Sonnentage-im-Jahr-Ort lebe, aber ich kann mir nicht helfen. So bald es wärmer wird, blühe ich auf. Schwitzen ist okee, dann trinke ich eben das doppelte und mache mir leckeren Eistee, jeden Tag Eis ist okee, Hitzefrei ist super und überhaupt! Sommer!

Einhundert Tage am Stück etwas zu finden, das den Tag zu einem guten Tag macht, war eine gute Erfahrung. Macht das ruhig mal, es muss ja nicht im Internet landen. Ihr werdet jeden Tag etwas finden, selbst wenn ihr im Akkord eure Abschlussarbeit schreibt und es zwischendurch regnet. Und dann könnt ihr euch einhundert tolle Momente immer wieder ansehen und euch darüber freuen. Aber um ehrlich zu sein war ich nach der Challenge auch froh, dass ich nicht  mehr jeden Tag wie ein Luchs aufpassen muss, um den potenziell besten und fotografierbarsten Moment nicht zu verpassen. Und damit bin ich dann wieder bei live the moment - habt einen schönen Sonntag!


#100happydays instagram review